Die Zeiten für die Solartechnik sind alles andere als rosig. Viele Firmen melden aktuell Konkurs an oder können sich mit großen Problemen gegen gefallene Förderungen und Konkurrenz aus dem Ausland behaupten. Trotz dieser Sorgen ist Europa technologisch nach wie vor führend in der Photovoltaik, was durch neue Forschungen des Fraunhofer ISE bestätigt wird.

24% Wirkungsgrad bei Solarzellen

Dort wurde aktuell mit einer neuartigen eine Silizium-Solarzelle einen Wirkungsgrad von 24 Prozent erzielt. 

Aufgrund der hohen Toleranz gegenüber den meisten metallischen Verunreinigungen, weist das verwendete n-Typ Silizium eine deutlich höhere Materialqualität als vergleichbare p–Typ Silicium. Diese fachmännische Aussage  bedeutet, dass entsprechende Solarzellen das Potenzial für höchste Wirkungsgrade in der industriellen Produktion haben.

Eine entscheidende Hürde um höchste Wirkungsgrade zu erreichen, stellte bisher die rückseitige Kontaktstruktur dar. »Uns ist es jetzt gelungen, einen einfachen und strukturierungsfreien Rückseitenkontakt zu entwickeln, mit dem wir auf einer hocheffizienten n-Typ Solarzelle einen Wirkungsgrad von 24 Prozent realisieren konnten«, freut sich Dr. Stefan Glunz, Bereichsleiter Solarzellen – Entwicklung und Charakterisierung am Fraunhofer ISE.

Der Clou bei diesen Solarzellen

Normalerweise limitieren die metallischen Kontakte auf der Solarzellenrückseite den Wirkungsgrad. Bei der Herstellung von hocheffizienten Solarzellen kommen daher heute Konzepte zum Einsatz, bei denen nur noch ein kleiner Teil der Rückseite kontaktiert wird.

»Wir haben einen selektiven passivierten Kontakt entwickelt, der die Majoritätsladungsträger passieren lässt, während die Minoritätsladungsträger nicht rekombinieren«, so Dr. Martin Hermle, Abteilungsleiter Hocheffiziente Siliciumsolarzellen am Fraunhofer ISE.

Doktorand Frank Feldmann, der das Verfahren jüngst auf der europäischen Photovoltaikkonferenz in Paris vorgestellt hat, ergänzt: »Unsere neue Rückseitenkontaktierung heißt TOPCon, die Abkürzung steht für Tunnel Oxide Passivated Contact. TOPCon besteht aus einem ultradünnen Tunneloxid und einer dünnen Siliciumschicht. Die Oberfläche wird hervorragend passiviert und gleichzeitig stellt der Kontakt einen geringen Widerstand für den Ladungsträgertransport dar.«

Die TOPCon Struktur erlaubt es nun, die Rückseite ganzflächig zu kontaktieren und dabei gleichzeitig die Oberfläche sehr gut zu passivieren sowie den Widerstandsverlust in der Basis auf ein Minimum zu reduzieren.

Solche Forschungen stellen einen Lichtblick für die aktuelle Solarbranche dar und lassen nur hoffen, dass die Politik der erhofften Energiewende nicht komplett den Strom abdrehen kann.

 

Link: Weitere Informationen des Fraunhofer ISE

Freigegeben in Forschung

Im zweiten Teil des Interview wird weiter berichtet über die Manipulation der Berichterstattung, um für Atomenergie zu werben. Neben den Erklärungen zur Meinungsbildung der Bevölkerungen werden im zweiten Teil des Interviews ausführlich die Gefahren der Endlagerung, Castor-Behälter und laufender Atomreaktoren erklärt. 

Bilden Sie sich Ihre Meinung - auch ohne Bild

Ob sie allen Ausführungen zustimmen bleibt natürlich Ihnen überlassen.

Freigegeben in Interviews

Alle Welt spricht über die Nutzung alternativer Energien. Fukushima ist jetzt zwar einige Zeit her, aber in Japan ist die Bedrohung immer noch top-aktuell. Und das nicht nur für die nächsten Jahre. Der Grad der Verstrahlung kann kaum abgeschätzt werden, von den Spätfolgen ganz zu schweigen. Auch wenn in unseren Medien die Berichte über die Gefahren der Atomenergie längst wieder verschwunden sind, sollte jeder Energie-Verbraucher besser darüber nachdenken, was für eine Zukunft er sich wünscht.

Und in diesem Sinn ist eine "Strahlende Zukunft" ohne Atomenergie wohl die besser Wahl!

Freigegeben in Interviews