Jascha Schmitz

Mittwoch, 09 Juli 2014 00:00

Fettabscheider: Diät für die Umwelt

Gute Fette, Böse Fette ... Was ist gesund und was nicht? Bei all der Panikmache und anhaltenden Diskussion um die Verwendung, Menge und Art unser verzehrten Fette stellt sich den wenigsten die Frage was eigentlich bei McDonalds & Co. mit den anfallenden Fetten geschieht. Schließlich ist es nicht möglich diese einfach das Klo hinunterzuspülen, da es sonst in den nicht-menschlichen Leitungssystemen zu üblen Verstopfungen kommen kann.

Wie lässt sich also in diesem Fall die Umwelt schonen? 

Fettabscheider in der Gastronomie sind Pflicht

In Deutschland besteht für die Gastronomie und fleisch- oder fettverarbeitende Betriebe die Pflicht einen sogenannten Fettabscheider zu installieren. Dies ist im Grunde genommen ein großer Behälter, in welchem das Abwasser ankommt und sich die Fette von der übrigen Flüssigkeit trennen. In regelmäßigen Abständen werden diese Fettabscheider dann entleer und gereinigt. 

Auf vielen Firmen-Seiten im Internet findet man Informationen zu den Abscheidern. Auch das angehängte Video der Firma ACO erklärt einige Punkte zur Wartung und Entleerung. 

Wer also einen Gastronomiebetrieb eröffnen möchte, kommt um diese Thematik nicht herum und muss meist einige 1000 € für diesen Aspekt des Umweltschutzes einplanen. Die Natur dankt es Ihnen aber ... und Sie können die Gäste mit gutem Gewissen Ihre kulinarischen Spezialitäten vorsetzen!

 

Im Zeitalter der steigenden Energiekosten und politischen Umbrüche, Ausbrüche und leider weniger Durchbrüche versucht der kleine Mann an allen Ecken und Enden den steigenden Kosten Fesseln anzulegen. Dass es nicht gerade leicht ist Kosten zu sparen, wenn Sie die Politik um Gaslieferungen aus Russland oder Amerika streitet ist wohl in den letzten Jahren immer deutlicher geworden.

Wie kann man denn nun praktisch im Rahmen der genutzten Energie Kosten im Verbrauch einsparen. Lohnt sich die Investition in alternative Energien?

Kosten sparen mit Photovoltaikanlagen - machbar!

Anfang 2014 lagen die Photovoltaik-Preise (Kosten für schlüsselfertige Photovoltaikanlagen) bei durchschnittlich ungefähr 1.450 Euro pro kWp. Für eine durchschnittliche Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus enstehen so Kosten in der Anschaffung von unter 10.000 Euro.

Ausschlaggebend für ein gutes Photovoltaik-Angebot ist neben dem Preis der Solaranlage, die Qualität. Geiz ist beim Bau Ihrer Solaranlage das falsche Motiv – denn für Ersparnisse von im Vergleich wenigen Hundert Euro lohnt es sich nicht, auf Garantien und Sicherheiten zu verzichten. Gute Solaranlagen sind in der Regel  langlebig – entscheiden Sie sich deshalb am besten für hochwertige Markenprodukte. 

Eine 5 kWp-Photovoltaikanlage liefert ungefähr den Strom für eine 4-köpfige Familie für ein Jahr. Mit steigender kWp-Anzahl sinken im Verhältnis die Kosten der Solarmodule, Wechselrichter und Montagegestelle etwas. Die oben genannte Photovoltaikanlagen-Preise pro kWp beziehen sich also auf die fertig montierte Photovoltaikanlage inkl. Solarmodule, Wechselrichter, Montagegestell, elektrische Verkabelung, Planung und Installation.

Das folgende Video erklärt die Kosten noch einmal auf einfache Art & Weise! Brauchen Sie weitere Tipps folgen Sie einfach den Links.

 

Links:

https://www.solaranlagen-portal.de

Meldungen der Bundesnetzagentur

Mittwoch, 19 März 2014 00:00

Photovoltaik - Was stimmt?

Aktuell wird nicht viel Positives über Photovoltaik berichtet - die Stimmung zur Solarenergie ist vielerorts gekippt. Zum Teil mag das daran liegen, dass immer wieder gebetsmühlenartig die gleichen wenn auch falschen Argumente ins Feld gebracht werden, um Photovoltaikanlagen für die Endverbraucher madig zu machen. Dazu zählen z.B.

  • Photovoltaik ist zu teuer
  • Photovoltaikanlagen sind gar nicht wirklich umweltfreundlich, es wird mehr Energie bei der Produktion verbraucht, als sie selbst erzeugen
  • Solarmodule sind nach 20 Jahren kaputt und müssen ersetzt werden

Aber was ist nun richtig oder falsch? Welche der Argumente sind inkorrekt? Und was sind die korrekten Antworten?

Im aktuell vorgestellten Video "10 Mythen und Fakten zur Photovoltaik" gibt die Scon-Marketing GmbH einen kurzen Überblick über die 10 häufigsten Mythen zur Photovoltaik und erklärt die tatsächliche Sachlage. Hierdurch wird auch dem Laien klar, dass der Solarenergie noch nicht der Saft abgedreht wurde.

Dienstag, 25 Februar 2014 11:41

Olympia verleiht Gold für Gen-Mais

Während die Olymischen Spiele druch glänzendes Gold sowohl Zuschauer als auch Sportler in Ihrem Bann verpassen die meisten Bürger wichtige Änderungen in Bezug auf unsere zukünftige Ernährung und Gesundheit. Ganz im Stillen hat die EU Genmais der Sorte 1507 in Europa eingeführt. Möglich dadurch, dass sich Deutschland bei dieser Entscheidung enthalten hat. Und das obwohl 88% der Bürger in Deutschland gegen die Einführung gentechnisch veränderter ist.

Diese Industriepolitik birgt gesundheitliche Risiken, da solche gentechnisch veränderten Nahrungsmittel noch nie in ausreichendem Ausmaß getestet wurden. Tatsächlich weisen Studien eher auf möglich Gefahren wie z.B. krebserregendes Potential. In der Videobotschaft von Ken Jebsen erhalten Sie einen spannenden Einblick in die aktuelle Meinungsmache der Medien. 

War Ihnen bewusst, dass der Strompreis durch regenerative Energien deutlich günstiger geworden ist? An der Börse werden hier im mittlerweile 5 Mrd. Euro eingespart. Diese positiven Effekte werden nur nicht an die Endverbraucher weitergegeben! Kaum zu glauben? Dann wird Ihnen diese Dokumentation von Frank Farenski  die Augen öffnen. Hier wird die EEG-Umlage endlich einmal verständlich für Verbraucher erklärt. Über 700 große Unternehmen haben sich aufgrund von Fehlern im EEG von der Umlage befreit, so dass die Endverbraucher noch mehr zur Kasse gebeten werden.

Fukushima vergessen? - Die Bundesregierung dämpft den Ausbau der regenerativen Energie!

"Man hat an den Grundfesten der erneuerbaren Energie-Idee gerüttelt." Das erklärt Kar-Heinz Remmers in einem Interview und beschreibt damit die aktuelle Situation in Deutschland. Gerade die Großanlagen der Photovoltaikbranche werden gar nicht mehr gefördert, was die Frage aufwirft, wer die Entscheidungen in der Bundesregierung zu diesen drastischen und schnellen Maßnahmen beeinflusst. Das unterstützt, dass aktuell viele deutsche Firmen wie z.B. schon Solon 2011 in den Konkurs gehen, von ausländischen Investoren übernommen werden und damit die Produktion im Ausland günstiger stattfinden kann.

Dennoch stellt sich die Frage, wie man sich von den großen Stromlieferanten bestenfalls völlig unabhängig machen kann. Hier die in der Dokumentation vorgestellten Konzepte:

1. Solar-Batteriespeicher

Die Nutzung moderner Batterie-Technologie wird als Grundlage zur Eigenversorgung vorgestellt und wird wohl in den nächsten Jahren im Kombination mit Solarthermieanlagen dem Hausbesitzer attraktive 

2. Crowd-Energie

Selbst wenn man kein Hausbesitzer ist kann man über dieses Konzept Anteile an großen Photovoltaikanlagen erwerben. Und tatsächlich kann schon ab 500,00€ eine Beteiligung erworben werden.

 3. Plug and Save - Bzw. Balkonkraftwerke

Solarmodule zum Einstöpseln in Ihre Steckdose. Solarmodule, die ganz unkompliziert z.B. am Balkon befestigt werden können und sofort Strom erzeugen - ein weiteres spannendes Konzept zum direkten Verbrauch des Strom in Ihrem Stromnetz zu Hause. 

 

Weitere Energiesparkonzepte werden intensiv und leicht verständlich in der Dokumentation "Leben mit der Energiewende" erklärt. Absolut verdient erhält dieser Film den GOLD-Award von umwelt-online-award.de!

 

 

Mittwoch, 18 Dezember 2013 12:35

Alt aber gut - Solaranlagen bei Quarks & Co.

Wer kennt nicht die spannenden Beiträge von Quarks & Co! Auch wenn die Sendung aus dem Jahre 2009 in den Bereichen Förderungen und Finanzierung von Solaranlagen natürlich nicht mehr als aktuell bezeichnet werden kann, ist der restliche Inhalt mit hervorragenden Informationen bestückt. Suchen Sie also einen einfachen Einstieg in das Thema Solaranlagen, so können wir den Beitrag absolut empfehlen. Von Quarks und Co. ist man schließlich auch nichts anderes gewöhnt. Wussten Sie zum Beispiel, dass ein Sonnentag pro m² ca. 800 bis 1000 Watt liefert!

Aber welche Themen warten in der Dokumentation auf den interessierten Zuschauer?

Solaranlagen zur Wärmegewinnung

Direkt zu Beginn der Sendung erhalten Sie einen Einblick in den Einbau einer Solarthermischen Anlage. Schon 10 m² Röhrenkollektoren liefern bei diesem Anlagentyp im Sommer genug Energie für Warmwasser im ganzen Haus. Die Erklärungen hierzu sind einfach zu verstehen und besonders interessant, wenn Sie selber eine Anlage planen. Folgende Punkte werden in dem Beitrag erklärt:

  • Generelle Erklärung der Solarthermischen Anlage
  • Wann muss der Gasbrenner unterstützen?
  • Wann rentiert sich die Anlage?
  • Welche Kosten sind zu erwarten (bitte beachten Sie, dass diese Angaben aus 2009 nicht mehr aktuell sind!)

Des weiteren wird erklärt, ab wann sich die Anlage für den Hausbesitzer rentiert, also wann die Ersparnis an Energiekosten (z.B. Gaskosten) den Kaufpreis für die Solarwärmeanlage aufwiegen. Hier werden weitere Kriterien genannt, z.B.:

  • Zuschüsse für Austausch alter Heizungen
  • Die aktuelle Dämmung des Hauses
  • Entwicklung des Energiepreise
  • Standort des Hauses / Wohnort 


Solaranlagen zur Stromerzeugung

Neben der Funktion der Photovoltaik wird in diesem Teil der Dokumentation auf die Technik, Funktionsweise und Herstellung von Solarzellen eingegangen. Was ist bei der Installation einer Solaranlage zu beachten? Auch hier gilt, dass die Finanziellen Aspekte der Sendung natürlich überholt sind. Hier empfehlen wir auf aktuelle Informationsquellen zuzugreifen (z.B. Solaranlagen-Portal.de).

Seit 2009 hat sich zum Leidwesen der Solarbranche der Widerstand gegen alternative Energien gemehrt, da natürlich auch zusätzliche Kosten entstehen. 

Pro & Contra zur Solarenergie

Tatsächlich wurde der eigentliche Hintergrund - Einsparung von CO2 - in der Vergangenheit durch das EmmissionshandelsGesetz (also der Verkauf von Rechten CO2 in die Atmosphäre pusten zu dürfen) durch die Solarenergie nicht gefördert. Diese doch etwas ernüchternde Tatsache wird ebenfalls im Film verständlich gemacht und lohnt einen Blick hinter die Kulissen.

Fazit

Auch wenn die Sendung von 2009 ist, geben wir unsere Empfehlung für diese inhaltlich und visuell spannend aufbereiteten Inhalte!

 

 

Die Zeiten für die Solartechnik sind alles andere als rosig. Viele Firmen melden aktuell Konkurs an oder können sich mit großen Problemen gegen gefallene Förderungen und Konkurrenz aus dem Ausland behaupten. Trotz dieser Sorgen ist Europa technologisch nach wie vor führend in der Photovoltaik, was durch neue Forschungen des Fraunhofer ISE bestätigt wird.

24% Wirkungsgrad bei Solarzellen

Dort wurde aktuell mit einer neuartigen eine Silizium-Solarzelle einen Wirkungsgrad von 24 Prozent erzielt. 

Aufgrund der hohen Toleranz gegenüber den meisten metallischen Verunreinigungen, weist das verwendete n-Typ Silizium eine deutlich höhere Materialqualität als vergleichbare p–Typ Silicium. Diese fachmännische Aussage  bedeutet, dass entsprechende Solarzellen das Potenzial für höchste Wirkungsgrade in der industriellen Produktion haben.

Eine entscheidende Hürde um höchste Wirkungsgrade zu erreichen, stellte bisher die rückseitige Kontaktstruktur dar. »Uns ist es jetzt gelungen, einen einfachen und strukturierungsfreien Rückseitenkontakt zu entwickeln, mit dem wir auf einer hocheffizienten n-Typ Solarzelle einen Wirkungsgrad von 24 Prozent realisieren konnten«, freut sich Dr. Stefan Glunz, Bereichsleiter Solarzellen – Entwicklung und Charakterisierung am Fraunhofer ISE.

Der Clou bei diesen Solarzellen

Normalerweise limitieren die metallischen Kontakte auf der Solarzellenrückseite den Wirkungsgrad. Bei der Herstellung von hocheffizienten Solarzellen kommen daher heute Konzepte zum Einsatz, bei denen nur noch ein kleiner Teil der Rückseite kontaktiert wird.

»Wir haben einen selektiven passivierten Kontakt entwickelt, der die Majoritätsladungsträger passieren lässt, während die Minoritätsladungsträger nicht rekombinieren«, so Dr. Martin Hermle, Abteilungsleiter Hocheffiziente Siliciumsolarzellen am Fraunhofer ISE.

Doktorand Frank Feldmann, der das Verfahren jüngst auf der europäischen Photovoltaikkonferenz in Paris vorgestellt hat, ergänzt: »Unsere neue Rückseitenkontaktierung heißt TOPCon, die Abkürzung steht für Tunnel Oxide Passivated Contact. TOPCon besteht aus einem ultradünnen Tunneloxid und einer dünnen Siliciumschicht. Die Oberfläche wird hervorragend passiviert und gleichzeitig stellt der Kontakt einen geringen Widerstand für den Ladungsträgertransport dar.«

Die TOPCon Struktur erlaubt es nun, die Rückseite ganzflächig zu kontaktieren und dabei gleichzeitig die Oberfläche sehr gut zu passivieren sowie den Widerstandsverlust in der Basis auf ein Minimum zu reduzieren.

Solche Forschungen stellen einen Lichtblick für die aktuelle Solarbranche dar und lassen nur hoffen, dass die Politik der erhofften Energiewende nicht komplett den Strom abdrehen kann.

 

Link: Weitere Informationen des Fraunhofer ISE