War Ihnen bewusst, dass der Strompreis durch regenerative Energien deutlich günstiger geworden ist? An der Börse werden hier im mittlerweile 5 Mrd. Euro eingespart. Diese positiven Effekte werden nur nicht an die Endverbraucher weitergegeben! Kaum zu glauben? Dann wird Ihnen diese Dokumentation von Frank Farenski  die Augen öffnen. Hier wird die EEG-Umlage endlich einmal verständlich für Verbraucher erklärt. Über 700 große Unternehmen haben sich aufgrund von Fehlern im EEG von der Umlage befreit, so dass die Endverbraucher noch mehr zur Kasse gebeten werden.

Fukushima vergessen? - Die Bundesregierung dämpft den Ausbau der regenerativen Energie!

"Man hat an den Grundfesten der erneuerbaren Energie-Idee gerüttelt." Das erklärt Kar-Heinz Remmers in einem Interview und beschreibt damit die aktuelle Situation in Deutschland. Gerade die Großanlagen der Photovoltaikbranche werden gar nicht mehr gefördert, was die Frage aufwirft, wer die Entscheidungen in der Bundesregierung zu diesen drastischen und schnellen Maßnahmen beeinflusst. Das unterstützt, dass aktuell viele deutsche Firmen wie z.B. schon Solon 2011 in den Konkurs gehen, von ausländischen Investoren übernommen werden und damit die Produktion im Ausland günstiger stattfinden kann.

Dennoch stellt sich die Frage, wie man sich von den großen Stromlieferanten bestenfalls völlig unabhängig machen kann. Hier die in der Dokumentation vorgestellten Konzepte:

1. Solar-Batteriespeicher

Die Nutzung moderner Batterie-Technologie wird als Grundlage zur Eigenversorgung vorgestellt und wird wohl in den nächsten Jahren im Kombination mit Solarthermieanlagen dem Hausbesitzer attraktive 

2. Crowd-Energie

Selbst wenn man kein Hausbesitzer ist kann man über dieses Konzept Anteile an großen Photovoltaikanlagen erwerben. Und tatsächlich kann schon ab 500,00€ eine Beteiligung erworben werden.

 3. Plug and Save - Bzw. Balkonkraftwerke

Solarmodule zum Einstöpseln in Ihre Steckdose. Solarmodule, die ganz unkompliziert z.B. am Balkon befestigt werden können und sofort Strom erzeugen - ein weiteres spannendes Konzept zum direkten Verbrauch des Strom in Ihrem Stromnetz zu Hause. 

 

Weitere Energiesparkonzepte werden intensiv und leicht verständlich in der Dokumentation "Leben mit der Energiewende" erklärt. Absolut verdient erhält dieser Film den GOLD-Award von umwelt-online-award.de!

 

 

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Die Zeiten für die Solartechnik sind alles andere als rosig. Viele Firmen melden aktuell Konkurs an oder können sich mit großen Problemen gegen gefallene Förderungen und Konkurrenz aus dem Ausland behaupten. Trotz dieser Sorgen ist Europa technologisch nach wie vor führend in der Photovoltaik, was durch neue Forschungen des Fraunhofer ISE bestätigt wird.

24% Wirkungsgrad bei Solarzellen

Dort wurde aktuell mit einer neuartigen eine Silizium-Solarzelle einen Wirkungsgrad von 24 Prozent erzielt. 

Aufgrund der hohen Toleranz gegenüber den meisten metallischen Verunreinigungen, weist das verwendete n-Typ Silizium eine deutlich höhere Materialqualität als vergleichbare p–Typ Silicium. Diese fachmännische Aussage  bedeutet, dass entsprechende Solarzellen das Potenzial für höchste Wirkungsgrade in der industriellen Produktion haben.

Eine entscheidende Hürde um höchste Wirkungsgrade zu erreichen, stellte bisher die rückseitige Kontaktstruktur dar. »Uns ist es jetzt gelungen, einen einfachen und strukturierungsfreien Rückseitenkontakt zu entwickeln, mit dem wir auf einer hocheffizienten n-Typ Solarzelle einen Wirkungsgrad von 24 Prozent realisieren konnten«, freut sich Dr. Stefan Glunz, Bereichsleiter Solarzellen – Entwicklung und Charakterisierung am Fraunhofer ISE.

Der Clou bei diesen Solarzellen

Normalerweise limitieren die metallischen Kontakte auf der Solarzellenrückseite den Wirkungsgrad. Bei der Herstellung von hocheffizienten Solarzellen kommen daher heute Konzepte zum Einsatz, bei denen nur noch ein kleiner Teil der Rückseite kontaktiert wird.

»Wir haben einen selektiven passivierten Kontakt entwickelt, der die Majoritätsladungsträger passieren lässt, während die Minoritätsladungsträger nicht rekombinieren«, so Dr. Martin Hermle, Abteilungsleiter Hocheffiziente Siliciumsolarzellen am Fraunhofer ISE.

Doktorand Frank Feldmann, der das Verfahren jüngst auf der europäischen Photovoltaikkonferenz in Paris vorgestellt hat, ergänzt: »Unsere neue Rückseitenkontaktierung heißt TOPCon, die Abkürzung steht für Tunnel Oxide Passivated Contact. TOPCon besteht aus einem ultradünnen Tunneloxid und einer dünnen Siliciumschicht. Die Oberfläche wird hervorragend passiviert und gleichzeitig stellt der Kontakt einen geringen Widerstand für den Ladungsträgertransport dar.«

Die TOPCon Struktur erlaubt es nun, die Rückseite ganzflächig zu kontaktieren und dabei gleichzeitig die Oberfläche sehr gut zu passivieren sowie den Widerstandsverlust in der Basis auf ein Minimum zu reduzieren.

Solche Forschungen stellen einen Lichtblick für die aktuelle Solarbranche dar und lassen nur hoffen, dass die Politik der erhofften Energiewende nicht komplett den Strom abdrehen kann.

 

Link: Weitere Informationen des Fraunhofer ISE

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